WIR BILDEN DIE ZUKUNFT

Foto des Schulhauses Obermatt. An den Fenstern aller Klassenzimmer sind Regenbogen aus Papier sichtbar.

WORUM GEHT ES?

Seit Mitte April 2024 sorgt die Schule Obermatt in Pfäffikon ZH schweizweit für negative Schlagzeilen. Die Medien haben darüber berichtet, siehe Linksammlung. Die bisherigen Geschehnisse und Berichterstattungen erschüttern neben dem Schulbetrieb weite Teile des Dorfes über alle Generationen hinweg.

Unsere Schule braucht wieder eine Perspektive. Dafür benötigt es Vertrauen und Offenheit. Seit Monaten haben es weder die Schulpflege noch die Schulführung geschafft, die dafür notwendige Transparenz zu schaffen.

Ohne personelle Konsequenzen wird kein Umdenken stattfinden. Politische Konsequenzen wurden von den lokalen Parteien und der Presse bereits unmissverständlich gefordert.

WAS TUN WIR?

Wir sind eine Gruppe von Eltern, welche vom aktuellen Eklat in der Schule Pfäffikon betroffen ist. Wir setzen uns dafür ein, dass sich solche Vorkommnisse nicht wiederholen und unsere Schule gestärkt in die Zukunft blicken kann.

Mit einem offenen Brief forderten wir die Verantwortlichen auf, die Zeichen der Zeit zu erkennen und den Weg für eine offene und vertrauensvolle Kultur frei zu machen.

Seither ist viel passiert, siehe unten stehende Blog-Beiträge und Linksammlung

2 years ago

Aufsichtsbeschwerde an Bezirksrat

30. Juli 2025

Am 27. Juni 2024 reichten wir eine Aufsichtsbeschwerde an den Bezirksrat ein, da wir nach den Antworten der Schule an der Gemeindeversammlung vom 10. Juni 2024 noch offene Fragen hatten.

Zwischenzeitlich erschien der geschwärzte Abschlussbericht, der aber noch mehr Fragen offen lässt.

Die Antwort des Bezirksrats wäre unserer Meinung nach im Vorfeld der Neuwahlen des Schulpflegepräsidiums am 24. November 2024 für die Meinungsbildung der Öffentlichkeit hilfreich gewesen. Doch der Bezirksrat schien anderer Meinung zu sein. Zitat aus der E-Mail vom 19. November 2024:

«Zudem hat der Bezirksrat nun entschieden, den Entscheid nicht vor dem kommenden Wahlsonntag zu fällen und zu versenden.»

Nach über einem Jahr hat der Bezirksrat am 21. Juli 2025 geantwortet:

1 year ago

Kandidat*innen Ersatzwahl Schulpräsidium

3. November 2024

Folgende 5 Kandidat*innen stehen an der Ersatzwahl für das Schulpräsidium am 24. November zur Verfügung:

- Andrea Di Biase (amtierende Schulpflegerin, kürzlich noch bei der FDP)
- Claudia Knecht (neu, Grüne)
- Daniela Hänni (neu, parteilos)
- Martin Wirth (neu, kürzlich noch bei der Grünen Partei)
- Nicole Keller-Hochuli (amtierende Schulpflegerin, FDP)

Die Medien, verschiedene Veranstaltungsformate und persönliche Kontakte haben uns in der Zwischenzeit die Möglichkeit gegeben, unser eigenes Bild von den Kandidat*innen zu machen. Für deren Bereitschaft, das Vertrauen in die Schule Pfäffikon wieder zu stärken, bedanken wir uns ganz herzlich.

Die Gruppe offener Brief Obermatt muss jedoch feststellen, dass die Schule bis heute keine zeitlich oder inhaltlich nachvollziehbaren Massnahmen mit den Eltern oder der Öffentlichkeit teilt, um das nicht zuletzt von der Schule selbst geforderte Vertrauen wieder herzustellen.

Daher empfehlen wir Kandidat*innen, welche inhaltlich einen Fokus haben auf:

- Transparenz durch ehrliche, zielgruppengerechte Kommunikation
- Prävention in den bekannten Risikofaktoren (Mobbing, Ausgrenzung, etc.)
- Krisenmanagement, vorwiegend mit eigenen Ressourcen
- Integration statt Isolation der jeweiligen Zielgruppen

Anlehnend an den Fall Obermatt und die Aufarbeitung, welche ohne unsere Unterstützer*innen und die Medien wohl nicht stattgefunden hätte, sind wir überzeugt, dass es für die Entwicklung der genannten Themen an der Spitze der Schulpflege frischen Wind braucht. Erfahrung hilft, gefragt sind nun jedoch Courage und Standfestigkeit für wichtige und vielleicht auch unpopuläre Entscheide.

1 year ago

Massnahmenplan ist nicht öffentlich

28. August 2024

Als Folge der anhaltenden Vertrauenskrise hat die Schule Massnahmen angekündigt, welche das Vertrauen wieder herstellen sollen. Alle Ortsparteien haben in einem gemeinsamen Communiqué bis Ende August "griffige Massnahmen" von der Schule gefordert.

Wir haben bei der Schule nachgefragt, welche Massnahmen geplant sind, und bis wann sie umgesetzt werden sollen.

Die Antwort lautet: "Der Beschluss wird gemäss IDG Kanton Zürich nicht-öffentlich sein."

Zur Information sei hier der Artikel 14 des IDG zitiert:

Art. 14. Abs. 1: Das öffentliche Organ informiert von sich aus über seine Tätigkeiten von allgemeinem Interesse.

Inhalt des betreffenden Emailverkehrs

Dienstag, 27. August 2024 06:39

Betreff: Massnahmenplan

Sehr geehrter Herr Weckemann
Sehr geehrter Herr Dubs

Wir nehmen Bezug auf das Pressecommuniqué der Ortsparteien vom 16. Juli
2024 und konkret auf die erwarteten "griffigen Massnahmen". Gemäss der Mitteilung werden diese Massnahmen im August von den Parteien erwartet.

Wir Gruppe "Offener Brief Obermatt" folgt dieser Erwartung und hiermit fragen wir bei Ihnen nach, bis zu welchem Datum wir den konkreten Massnahmenplan erhalten (oder zumindest einsehen können). Im Kontext Ihrer Absichten, das Vertrauen wieder nachhaltig aufzubauen, gehen wir fest davon aus, dass Sie uns hierzu detailliert ins Bild setzen (was wird umgesetzt, bis wann, wer ist verantwortlich, Kosten).

Besten Dank im Voraus für Ihren Bescheid und freundliche Grüsse

Gruppe offener Brief Obermatt

Mittwoch, 28. August 2024 11:16

Betreff: Massnahmenplan

Sehr geehrte Damen und Herren

Auf Ihre untenstehende Anfrage können wir Sie zum aktuellen Zeitpunkt
wie folgt informieren: Es liegt ein interner Aktionsplan vor, der sich
an den zehn Themenfeldern orientiert, die sich im Rahmen der internen
Sachverhaltsabklärung herauskristallisiert haben (siehe
Zusammenfassung). Die Schulpflege hat zwischenzeitlich eine
Priorisierung vorgenommen. Eine erste Massnahme ist bereits in
Bearbeitung, eine weitere wird angegangen, sobald der entsprechende
Projektauftrag von der Schulpflege genehmigt wurde. Dies wird
voraussichtlich Ende September der Fall sein. Der Beschluss wird
gemäss IDG Kanton Zürich nicht-öffentlich sein.

Die Kommunikation für die einzelnen Anspruchsgruppen erfolgt über
die üblichen Kommunikationskanäle (Elternmitteilung, PfäffikerIn,
Website). Zeitlich und inhaltlich wird das koordiniert über die
nächsten Schuljahre erfolgen. Insofern werden Sie zu gegebener Zeit
je nach Bezug zu unserer Schule direkt oder indirekt von den
getroffenen Massnahmen erfahren.

Für den Vertrauensaufbau haben wir Ihnen am 19. Juni 2024 ein
Gesprächsangebot unterbreitet. Am 19. Juli 2024 hat uns Herr Kern
informiert, dass Sie darauf verzichten. Weiterhin stehen wir Ihnen bei
Interesse an einer konstruktiven Zusammenarbeit für ein gemeinsames
Gespräch in der damals genannten Delegation zur Verfügung.

Freundliche Grüsse

Matthias Weckemann
Leiter Bildung

2 years ago

Geschwärzter Abschlussbericht kann eingesehen werden

13. August 2024

Um den Abschlussbericht einsehen zu können, muss ein Termin vereinbart werden, z.B. per Email an schule@pfaeffikon.ch

Adresse und Öffnungszeiten der Schulverwaltung können auf der Homepage der Schule Pfäffikon abgerufen werden.

Die Namen fast aller Beteiligten sind geschwärzt, auch jene der schulinternen Personen. Einzig ein paar Namen externer Berater sind ersichtlich. Einzelne Passagen sind komplett geschwärzt. Während der Einsichtnahme ist ein Schulmitarbeiter anwesend.

2 years ago

Gespräch mit der Schule kommt nicht zustande

19. Juli 2024

Der Schule ist bekannt, dass wir 6 Eltern sind, lädt aber explizit nur eine Fünfer-Delegation ein. Der Abschlussbericht als Grundlage des Gesprächs wird uns von der Schule nicht zur Verfügung gestellt und ist zu diesem Zeitpunkt nicht einsehbar. Deshalb verzichten wir auf das Gespräch.

Inhalt des betreffenden Emailverkehrs

Montag, 15. Juli 2024 15:55

Betreff: Einladung zum Gespräch

Guten Tag Herr Weckemann

Ich komme zurück auf unseren letzten Austausch und Ihre Einladung zu einem Gespräch, welcher wir grundsätzlich folgen.

Ihr Ziel sei ja, u.a. über Transparenz das Vertrauen wieder aufzubauen. Daher verstehen wir nicht, weshalb Sie uns im Sinne dieser Transparenz nicht zwischenzeitlich die Vollversion des Abschlussberichtes zukommen liessen. Diesen setzen wir für den weiteren Austausch voraus.

Und lassen Sie uns auch noch kurz über die Zusammensetzung der Runde sprechen: Da Guido Santner die Untersuchung geleitet hat, wünschen wir uns, dass er der Runde ebenfalls beiwohnt. Im Gegenzug muss für uns Frau Schnyder nicht dabei sein.

Zum Termin: Wir könnten ab dem 12. August, Zeit und Ort wären noch festzulegen, vorzugsweise abends. Wollen Sie uns zwei drei Vorschläge machen oder einen Doodle?

Danke und freundlicher Gruss

Für die initiierenden Eltern offener Brief

XXX

Donnerstag 18. Juli 2024 08:32

Betreff: Einladung zum Gespräch

Sehr geehrter Herr XXX

Besten Dank für Ihre Rückmeldung. Seitens Schule wissen wir die Bereitschaft für ein direktes Treffen zu schätzen. Gerne lasse ich Ihnen folgende Terminvorschläge zukommen:

* Donnerstag, 15. August 2024 von 18.30 - 20.00 Uhr, Schulverwaltung, Hochstrasse 12
* Mittwoch, 21. August 2024 um 18.30 - 20.00 Uhr, Schulverwaltung, Hochstrasse 12

Für uns ist klar, dass Frau Schnyder ebenfalls am Gespräch teilnimmt. Die Teilnahme von Herrn Santner erachten wir - wie von Ihnen vorgeschlagen - ebenfalls als sinnvoll. Unsere Delegation setzt sich aus folgenden Personen zusammen:


* Guido Santner, Mitglied Schulpflege (Gesprächsleitung)
* Marco Hirzel, Gemeindepräsident
* Ursula Schnyder, Schulleiterin Obermatt
* Matthias Weckemann, Leiter Bildung

Der vollständige Bericht kann auf schriftliches Gesuch hin auf der Schulverwaltung eingesehen werden.

Ich danke für Ihre Terminbestätigung und bitte Sie, mir gleichzeitig auch die Namen der fünf Teilnehmenden aus Ihrem Kreis im Vorfeld mittzuteilen. Vorerst wünsche ich Ihnen aber schöne Sommertage.

Freundliche Grüsse

Matthias Weckemann

Freitag, 19. Juli 2024 17:10

Betreff: Einladung zum Gespräch

Sehr geehrter Herr Weckemann

Danke für den Call von heute Nachmittag und Ihre Erklärung, dass Sie uns den Bericht nicht zur Verfügung stellen können; was wir im Rahmen des bisherigen Kontexts bedauern. Wir verzichten damit auf das Gespräch und bedanken uns nochmals für die Einladung.

Schöne Ferien und freundlicher Gruss

Für die initiierenden Eltern offener Brief

XXX

Freitag, 19. Juli 2024 17:22

Betreff: Einladung zum Gespräch

Sehr geehrter Herr XXX

Danke für Ihre Rückmeldung. Ich bedaure, dass Sie und die anderen Eltern das Gespräch von der Zustellung des Berichts abhängig machen, respektiere aber, dass Sie aktuell für ein Treffen nicht zur Verfügung stehen. Falls Sie oder andere Personen den Bericht zu gegebener Zeit doch noch vor Ort einsehen möchten, besteht diese Möglichkeit. Auch für einen Austausch zu einem späteren Zeitpunkt stehen wir weiterhin zur Verfügung. In diesem Fall weiss ich es zu schätzen, wenn Sie sich bei mir melden.

Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie ebenfalls schöne Sommerferien.

Freundliche Grüsse

Matthias Weckemann

2 years ago

Schule: Aufarbeitung sei abgeschlossen

09. Juli 2024

Für die Schule sei die Aufarbeitung des Falls abgeschlossen. Sie stützt sich dabei auf einen Bericht, der von einem Schulpflegemitglied geleitet wurde. Verfasst wurde der Bericht von einer Anwältin, deren Kanzlei bei der Entlassung involviert war. Wir haben in unserem offenen Brief auf diese doppelte Befangenheit hingewiesen.

Kommunikation der Schule, abgerufen am 11. Juli 2024 / Original-Link

Aufarbeitung abgeschlossen: Lehren aus der Trennung von Lehrperson

Die Schule Pfäffikon hat die Ereignisse rund um die Auflösung des Arbeitsverhältnisses mit einer Lehrperson gründlich untersucht. Der nun vorliegende Abklärungsbericht zeigt, dass die Homosexualität der Lehrperson keine Rolle spielte bei der Trennung, deckt aber Verbesserungspotenzial in verschiedenen Bereichen auf. Die Schulpflege plant, diese Schwachstellen gemeinsam mit der Schulführung und Lehrpersonen anzugehen.

Die Schule Pfäffikon hat die Ereignisse aufgearbeitet, die im Frühling 2024 zur Trennung des Arbeitsverhältnisses mit einer Lehrperson geführt hatten. Es sollten die Fehler aufgearbeitet werden, die im Prozess der Auflösung des Arbeitsverhältnisses gemacht wurden – damit die Schule daraus lernen und bei künftigen Situationen Fehler verhindern kann. Zudem sollte die Aufarbeitung zeigen, ob der Lehrer diskriminiert wurde und die Homosexualität ein Grund war, sich von ihm zu trennen.

Die Abklärung dient der internen Aufarbeitung der Ereignisse, wurde von der Schulpflege freiwillig initiiert und vom Schulpflegemitglied Guido Santner geleitet. Er wurde unterstützt von einer externen Anwältin, die auf Personalrecht im schulischen Bereich spezialisiert ist. Es wurden die fünf Personen befragt, die bei diesem Personalgeschäft involviert waren. Zusätzlich standen sämtliche 740 Dokumente in der Ablage zum Fall zur Ansicht zur Verfügung.

Homosexualität spielte keine Rolle

Der nun vorliegende Abklärungsbericht zeigt, dass die Schulleitung die Vorwürfe einzelner Eltern gegen den Sexualkundeunterricht innerhalb einer Woche abklärte und die Anschuldigungen haltlos waren. Dem Druck der Eltern wurde entgegengehalten. Es wurde auf Anraten des Statthalters und einer Anwaltskanzlei auf eine Anzeige verzichtet und auf den Dialog mit den Eltern gesetzt. Die Lehrperson wurde von Anfang an von der Schulleitung, vom Leiter Bildung und der Qualitätsverantwortlichen in der Schulpflege unterstützt und insbesondere im Unterricht entlastet.

Die Auflösung des Arbeitsverhältnisses hatte nichts mit der Homosexualität der Lehrperson zu tun, wie die vertieften Gespräche mit den involvierten Personen und das akribische Studium der vorliegenden Akten zeigten. Auch auf dem Weg, der zur Auflösung des Arbeitsverhältnisses geführt hat, spielte die Homosexualität keine Rolle.

Druck und neue Führungsstruktur

Im Abklärungsbericht werden verschiedene Faktoren aufgeführt, die in diesem Fall eine Rolle gespielt haben. Unter anderem spielte der Druck von Interessensgruppen eine wichtige Rolle – von Eltern und anderen Lehrpersonen, später auch von Ortsparteien und einzelnen Bevölkerungsgruppen. Weiter spielte die neue Führungsstruktur der Schule Pfäffikon eine Rolle. Die Struktur mit dem Leiter Bildung, die vor zwei Jahren eingeführt wurde, wird von praktisch allen Beteiligten geschätzt und für gut befunden. Wie die neue Struktur gelebt wird, muss sich aber erst etablieren.

Fehler im Prozess

In der kritischen Phase im Februar, als im Prozess der Auflösung des Arbeitsverhältnisses Fehler begangen wurden, liess sich die Schule von verschiedenen externen Experten beraten. Man orientierte sich an den Ratschlägen einer Agentur für Krisenkommunikation und hörte zu wenig auf den Rat der Juristen und des Volkschulamts. Mit der Lehrperson einigte man sich danach über die Auflösung des Arbeitsverhältnisses im gegenseitigen Einvernehmen. Teil der Auflösungsvereinbarung war eine Einigung über die Kommunikation der Schule gegenüber den Eltern und Interessensgruppen. Durch den Bruch in der Kommunikation waren die Eltern der Klasse, aber auch die Lehrpersonen im Team und später die Öffentlichkeit irritiert über die widersprüchlichen Aussagen.

Im Februar 2024, kurz vor den Sportferien, mussten die Schulleiterin und der Leiter Bildung abwägen, ob eine Rückkehr der Lehrperson in die Klasse realistisch ist und wie stark das Wohl der Kinder in der Klasse beeinträchtigt wird. Sie haben sich zugunsten der Kinder der Klasse und für einen geordneten Schulbetrieb entschieden. Dabei haben sie Fehler im Prozess in Kauf genommen. Die Schule hat diese Fehler schon früh kommuniziert und die Schulpflege möchte als lernende Organisation in erster Linie verhindern, dass ähnliche Fehler nochmals passieren. Sie steht zum Entscheid, dass aus diesem Fehler gelernt werden darf und keine personellen Konsequenzen folgen.

Wie geht es weiter?

Im Abklärungsbericht werden verschiedene Bereiche identifiziert, in denen es Verbesserungsbedarf gibt. Diese möchte die Schulpflege in den kommenden Monaten anpacken – gemeinsam mit der Schulführung und Lehrpersonen. Die Schule soll unter anderem lernen, mit dem Druck von Eltern besser umzugehen, damit Lehrpersonen vom Druck entlastet und die Eltern gleichzeitig ernst genommen werden. Bei personalrechtlichen Fällen müssen die korrekten Abläufe sichergestellt werden. In der heutigen Struktur ist die Schulpflege vorwiegend als strategisches Gremium tätig, hat aber bei Entlassungen nach wie vor die operative Verantwortung. Generell muss die Kultur in der Schule Pfäffikon aufgebaut werden, wie die neue Führungsstruktur gelebt wird.

Innerhalb der Gemeinde gibt es nach wie vor kritische Elterngruppen. Die Schule ist auf diese Gruppen zugegangen und hat den Dialog angeboten. Zudem wird der Abklärungsbericht aufgrund einer eingereichten Aufsichtsbeschwerde dem Bezirksrat zur externen Prüfung eingereicht.

Die wichtigsten Erkenntnisse der internen Aufarbeitung der Ereignisse finden Sie untenstehend:

Zusammenfassung und Schlussfolgerung der internen Sachverhaltsabklärung

2 years ago